Urlaub und Erholung hoch im Norden Schleswig-Holsteins
an der schönen Ostsee

Die Gemeinde Kronsgaard umfasst eine Fläche von knapp 600 Hektar. Etwa 260 Einwohner leben in den Ortsteilen Kronsgaard, Pottloch, Golsmaas und Breede. Die Gemeinde ist nach wie vor landwirtschaftlich geprägt. Eine zunehmend wichtige Rolle hat daneben der Tourismus gewonnen.

Kronsgaard wird als Hofanlage im Jahr 1535 erstmalig erwähnt.  Der Ortsname ist dänischen Ursprungs und besagt, dass dieser Hof (dänisch: gård oder gaard) einst zur Krone gehörte, also königlich war.
Was dann mit diesem Hof geschah, ist Stoff für Legenden. Fest steht, dass der Hof abgerissen wurde und als Baumaterial für das nahe Gelting gelegene Gut Ohrfeld Verwendung fand. Eine Sage berichtet, dass der Teufel höchst daselbst in der Nacht Kronsgaard nach Ohrfeld getragen haben soll. Als dann an der Grenze zu Gelting der Hahn krähte, musste der Teufel seine Last dort fallen lassen, wo jetzt das Gut Ohrfeld steht.

Das Kronsgaarder Wappen stellt – unter einer stilisierten Krone, die auf den Ursprung und die Namensgebung des Ortes hinweist – den Kronsgaarder Totenschlüssel dar. Dieser wurde im Jahr 1780 geschmiedet und wird in einem Todesfalle bis heute von Haus zu Haus gereicht, um die Nachbarschaft in Kenntnis zu setzen. Der Totenschlüssel stellt eine Besonderheit dar und hat damit auch Eingang in die Literatur gefunden: Der Krimi-Autor Dietmar Lykk hat ihm in seinem Buch „Totenschlüssel“ ein Denkmal gesetzt und auf die Einzigartigkeit verwiesen („Im Wappen der Gemeinde Kronsgaard, zwischen Gelting und Kappeln, finden wir, soweit mir bekannt ist, die weltweit einzige Darstellung eines Totenschlüssels in einem Wappen.“).

Bilder auf dieser Seite: Ortsschild mit Raps + Grundstück mit Buchsbäumen – Inge Kraack | Golsmaas von oben – Bodo Nitsch | Grüne Küste + Ziegen + Schlüsselblumen am Bach + Pfad + Horizont am Morgen + Reetdachhaus im Winter – Sigrid Wolfram | Siehe auch Bildnachweise